polbiTour zum Thema „Flucht und Migration in Hamburg“
- Tom Baumgärtner
- 3. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Ein kleiner Bericht der Studierendengruppe aus Ludwigsburg

Abstract:
Am 18.03.2026 nahm unsere Studierendengruppe aus Ludwigsburg (nahe Stuttgart) im Rahmen einer einwöchigen Exkursion an einer polbiTour zum Thema ‚Flucht und Migration in Hamburg‘ teil. Die Gruppe, bestehend aus 12 Studis und zwei Dozent:innen der Politikwissenschaft, durchlief von Montag bis Freitag verschiedenste Programmpunkte; vom Besuch einer sogenannten (!) Brennpunktschule im Umland bis hin zur Besichtigung der SPIEGEL-Redaktion in der Speicherstadt war alles dabei. So auch die polbiTour bei polbi hamburg am späten Mittwochnachmittag.
Bei der Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.
Geplant waren drei unterschiedliche Programmpunkte zum Thema „Flucht und Migration in Hamburg“. Katharina empfing uns als polbiGuide mitten im Grindelviertel. Zunächst besuchten wir den Verein Flüchtlingshilfe Harvestehude. Spannende Einblicke in die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit eröffneten den Studierenden einen Einblick in die Hamburger Engagement-Landschaft.
Die Flüchtlingshilfe Harvestehude ist ein 2014 gegründeter gemeinnütziger Verein, der Geflüchtete bei ihrer Integration in Hamburg unterstützt. Der Verein organisiert unter anderem Sprachkurse, Beratungsangebote sowie zahlreiche ehrenamtliche Initiativen wie Nachhilfe, Patenschaftsprogramme oder Sozialsprechstunden.
Mit Geschäftsführerin Simone Zander konnten wir bei dieser Gelegenheit die Unterschiede der verschiedenen Verwaltungs- und Verbandsstrukturen diskutieren und die Einflüsse und wechselseitigen Beziehungen zwischen Ehrenamt und Landespolitik erörtern.
Bei #UHHhilft auf dem Uni-Campus Hamburg
Im Anschluss verschlug es uns in ein bekanntes Metier: Die Universität. Helge Inselmann von #UHHhilft stellte den Kommiliton:innen aus Baden-Württemberg seine Arbeit im Umgang mit geflüchteten Studierenden und Studienanwärter:innen vor.
Das Programm #UHHhilft unterstützt seit 2015 Menschen, die aufgrund von Flucht ihr Studium unterbrechen mussten oder ein Studium neu beginnen möchten. Das Koordinationszentrum bietet Beratung, Studienorientierung, Sprach- und Vorbereitungskurse sowie Mentoringprogramme.
Vor allem über Sprachkurse haben wir breit diskutiert, da bereits die erste Station der Tour herausgestellt hatte: Kürzungen und eine restriktive Politik des Bundes prägen diesen relevanten Teil der Flüchtlingshilfen aktuell stark.
Diskussionen in der Rutschbahn
Für den dritten und letzten Programmpunkt suchten wir die Rutschbahn auf – in dieser Straße ist R1SE e.V. beheimatet. R1SE e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte an der Schnittstelle von Kultur, Sport, Bildung und sozialem Engagement organisiert. Aus Initiativen wie „Rap for Refugees“ hervorgegangen, setzt sich der Verein für Integration, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe von jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ein.
Zwar konnten wir R1SE e.V. kurzfristig nicht, wie geplant, besuchen. Doch stattdessen moderierte Katharina als polbiGuide eine angeregte Diskussion, die von einem offenen Austausch und reflektierten Beiträgen lebte. Ein erfolgreicher Abschluss des Exkursionstages No. 3.

Danke an polbi hamburg!
Die Studierenden der PH Ludwigsburg sowie die begleitenden Dozent:innen bedanken sich auf diesem Weg abermals für die Möglichkeit des Austausches und insbesondere für die Organisation einer kostenfreiem Tour mit gehaltvollem Inhalt.
polbiwärts!






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